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Bewerbung
Eine schriftliche Bewerbung ist bei Weitem nicht bei allen Stellenangeboten erforderlich. Oft reichen ein Telefongespräch oder ein persönlicher Besuch aus. Manche Unternehmen haben eigene Formulare, die auszufüllen sind. Lesen Sie die Stellenanzeige sorgfältig durch, damit Sie sich korrekt bewerben. Außerdem sollte die Anzeige im Hinblick auf Anforderungen und wünschenswerte Eigenschaften genau analysiert werden. Wenn Sie die Anforderungen nicht erfüllen, ist eine Bewerbung meist sinnlos. Es ist jedoch im Allgemeinen weniger wichtig, wünschenswerte oder bevorzugte Qualifikationen zu erfüllen.
Eine schriftliche Bewerbung besteht aus einem Anschreiben und einem Lebenslauf. Zeugnisse oder Nachweise kommen nur hinzu, wenn dies in der Anzeige genannt wird. Dasselbe gilt für ein Foto. Auf der Homepage von „Arbetsförmedlingen“ sind unter der Rubrik „Jobbsökaren“ (der Arbeitssuchende) wertvolle Tipps und Beispiele (nur auf Schwedisch) zum Verfassen von Bewerbungsschreiben zu finden.
Ihr Schreiben sollte recht kurz sein, nicht mehr als eine DIN-A4-Seite, und ordentlich in Maschinenschrift verfasst sein. Geben Sie deutlich an, um welche Stelle Sie sich bewerben. Der Stil kann ziemlich informell sein. Beschreiben Sie Ihre beruflichen Qualifikationen und persönlichen Eigenschaften und weshalb Sie die geeignete Person für diese Stelle sind. Nähere Angaben und Daten zu Ihrem bisherigen Werdegang gehören in Ihren Lebenslauf.
Datieren Sie Ihr Schreiben und setzen Sie Ihre Unterschrift darunter.
Ihr Lebenslauf sollte folgende Informationen enthalten:
- persönliche Angaben (Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, Zivilstand, eventuell Staatsbürgerschaft);
- Ausbildung (formelle Schulbildung, Kurse);
- Berufserfahrung (gerne mit einer kurzen Beschreibung der Aufgaben);
- sonstige, möglicherweise interessante Qualifikationen (Aufgaben in Vereinen, Führerschein, Computerkenntnisse);
- Sprachkenntnisse;
- Freizeitaktivitäten;
- Referenzen (am besten von zwei Personen, darunter mindestens ein früherer Arbeitgeber).
Die Angaben zu Ausbildung und Berufserfahrung sollten mit Zeitangaben versehen in chronologisch umgekehrter Reihenfolge (d. h. die letzte Angabe kommt zuerst) aufgeführt werden.
Größere Unternehmen versenden in der Regel eine Bestätigung, dass die Bewerbung eingegangen ist, häufig auch mit einer Information, wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist. Erhalten Sie jedoch über einen längeren Zeitraum hinweg keine Antwort, können Sie sich telefonisch bei dem Unternehmen melden. Nutzen Sie die Gelegenheit und „verkaufen“ Sie sich gut bei Ihrem Ansprechpartner.
Initiativbewerbungen - d. h. sich auf eigene Initiative hin schriftlich oder telefonisch bei einem Arbeitgeber zu melden, bei dem man gerne arbeiten möchte - werden meist gern gesehen.
Vorstellungsgesräch
Bereiten Sie sich gut auf das Gespräch vor. Versuchen Sie, soviel wie möglich über das Unternehmen zu erfahren. Sie werden Fragen über Ihre Ausbildung, Berufserfahrung und Freizeitaktivitäten beantworten müssen. Fragen zu Ihren Stärken und Schwächen und danach, welche Konsequenzen sich daraus für die angestrebte Stelle ergeben, sowie zu Ihren Familienverhältnissen und Freizeitaktivitäten usw. sind ebenfalls üblich. Am Ende des Gesprächs können Sie selbst auch Fragen stellen. Überlegen Sie sich daher am besten im Voraus einige Fragen. Nehmen Sie Kopien Ihrer Zeugnisse und Nachweise mit zum Gespräch.
Neben einem Vertreter des Personalmanagements oder einem anderen Arbeitgebervertreter nehmen häufig auch ein Gewerkschaftsvertreter und/oder ein künftiger Kollege am Gespräch teil.
Manchmal wird zu einem zweiten oder vielleicht dritten Gespräch geladen und/oder zu unterschiedlichen Bewerbungstests, je nachdem, um welche Stelle es sich handelt.
Hinweis:
Die Übersichtsseite erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Obwohl die Daten mit größter Sorgfalt zusammengestellt wurden, sind Fehler nie ganz auszuschließen. Wir übernehmen daher keinerlei Gewähr für die Korrektheit der Angaben.
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