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Schwedische Autoren

Hier sind einige schwedische Autoren.

Selma Lagerlöf

Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf (* 20. November 1858, † 16. März 1940) war eine schwedische Schriftstellerin. Am 10. Dezember 1909 erhielt sie als erste Frau den Nobelpreis für Literatur.

Selma Lagerlöf war eine enge Freundin Sophie Elkans; die erhaltenen Briefe lassen es wahrscheinlich erscheinen, dass die beiden ein Liebespaar waren. Selma Lagerlöf lebte in Sunne.

Werke:

● Gösta Berling, Roman, dt. 1896 (Gösta Berlings saga, 1891)
● Osynliga länkar, 1894
● Antikrists mirakler, 1897
● En herrgårdssägen, 1899
● Jerusalem, Roman, 2 Bde., dt. 1902/03 (Jerusalem, 1901/02)
● Herr Arnes penningar, 1904
● Kristuslegender, 1904
● Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen, Kinderbuch, 2 Bde., dt. 1907 (Nils Holgerssons underbara resa genom Sverige, 1906-1907)
● Liljecronas hem, 1911
● Körkarlen, 1912
● Kejsarn av Portugallien, 1914
● Troll och människor, 1915-21
● Bannlyst, 1918
● Mårbacka, Memoiren, 1922, dt. 1923
● Romantrilogie:
● Der Ring des Generals, dt. 1925 (Löwensköldska ringen, 1925)
● Charlotte Löwenskiöld, dt. 1926 (Charlotte Löwensköld, 1925)
● Anna, das Mädchen aus Dalarne, dt. 1929 (Anna Svärd, 1928)
● Ett barns memoarer, 1930
● Dagbok för Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf, 1932
● Höst, 1933
● Från skilda tider, 1943-45, posthum

Astrid Lindgren

Astrid Lindgren, geborene Astrid Anna Emilia Ericsson (*14. November 1907 in Vimmerby, † 28. Januar 2002 in Stockholm) war eine schwedische Kinderbuch-Autorin.

Astrid Lindgren gehört wohl zu den bekanntesten Kinderbuchautoren der Welt. Ihre Werke bestechen durch ihren Einfallsreichtum, das "Lausbubentum" und die Liebe zu den Kindern. Ihre Werke waren und sind Bestseller und wurden in neuster Zeit (wieder) verfilmt. Auch als Hörspiele sind ihre erstaunlich frischen Geschichten heute noch oft im Rundfunk zu hören.

Bekannte Titel:

● Pippi Langstrumpf (1945, 1946, 1948)
● Kalle Blomqvist (1946)
● Wir Kinder aus Bullerbü (1947)
● Mio mein Mio (1954)
● Karlsson vom Dach (1955)
● Michel aus Lönneberga (1963)
● Die Brüder Löwenherz (1973)
● Ronja Räubertochter (1981)
● Madita
● Lotta zieht um

Pippi Langstrumpf

Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminza Efraims Tochter Langstrumpf, kurz Pippi, ist eine Kinderbuch-Romanfigur von Astrid Lindgren. Die drei Pippi-Romane sind seit ihrem Entstehen - in Buchform, als Hörspiel und in einer enorm erfolgreichen Verfilmung mit Inger Nilsson als Pippi - wahre Klassiker in den Kinderzimmern Europas.

Die Hauptfigur Pippi lebt allein in einem großen Haus, der Villa Kunterbunt, nur zusammen mit Ihrem Pferd, genannt Kleiner Onkel, und einem Affen mit dem Namen Herr Nilsson. Dies völlig ungefährdet von Angriffen durch Einbrecher, böse Lehrerinnen und Seeräuber, denn die rotbezopfte Pippi, eine Seemanns-Tochter, ist übermenschlich stark. Ihre besten Freunde sind die Nachbarskinder Annika und Tom, deren wohlbehütete Erziehung ständig durch die anarchische Pippi durchbrochen wird.

Die drei Pippi-Romane sind im einzelnen:

● Pippi Langstrumpf (Originaltitel: Pippi Langstrump, Stockholm 1945, Illustrationen von Ingrid Vang-Nyman; auf Deutsch im Verlag Friedrich Oetinger in Hamburg 1951, Übersetzung: Cäcilie Heinig, Einband und Illustrationen von Walter Scharnweber)

● Pippi Langstrumpf geht an Bord (Originaltitel: Pippi Langstrump gar om Bord, Stockholm 1946, auf Deutsch 1950 erschienen, ebenfalls im Verlag Friedrich Oetinger mit obigem Übersetzer/Illustrator)

● Pippi in Taka-Tuka-Land (Originaltitel: Pippi Langstrump i Söderhavet, Stockholm 1948, auf Deutsch 1951 erschienen, ebenfalls im Verlag Friedrich Oetinger mit obigem Übersetzer/Illustrator)

Henning Mankell

Henning Mankell (* 3. Februar 1948 in Härjedalen) ist ein schwedischer Theaterregisseur, -intendant und Autor.

Er begann 1965 mit seiner Theaterkarriere und dem Schreiben, seine Werke befassen sich mit politischen und gesellschaftlichen Themen. 1979 veröffentlichte er seinen ersten Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". Seit den 80er Jahren verlegte er seine Wirkungsstätte immer mehr nach Afrika, dort beteiligte er sich an dem Aufbau eines Theaters.

In seinem Buch "Mörder ohne Gesicht" schuf er die Figur des Kriminalkomissars Kurt Wallanders. Seitdem ist eine äußerst erfolgreiche Serie von Kriminalromanen über den knorrigen Polizisten aus Ystad entstanden.

Henning Mankell erhielt zahlreiche Preise, unter anderen den Deutschen Jugendliteraturpreis (1993) und den Astrid-Lindgren-Preis.

Werke:

● Das Gefangenenlager ...(1979)
● En seglares död (1981)
● Mörder ohne Gesicht (1991)
● Hunde von Riga (1992)
● Die weiße Löwin (1993)
● Der Mann, der lächelte (1994)
● Die falsche Fährte (1995)
● Die fünfte Frau (1996)
● Mitsommermord (1997)
● Die Brandmauer (1998)
● Wallanders erster Fall ... (1999)
● Rückkehr des Tanzlehrers (2000)
● Die rote Antilope (2001)
● Vor dem Frost (2002)
● Der Chronist der Winde (2002)
● Tea-Bag (2003)

August Theodor Blanche

August Theodor Blanche (*17. September 1811 in Stockholm, †30. November 1868 in Stockholm) war ein schwedischer Schriftsteller.

Blanche studierte in Uppsala Rechtswissenschaften und trat dann in den Staatsdienst. Seit 1853 wandte er sich endgültig der Literatur zu. Vorher hatte er seinen Ruf durch eine Reihe von Komödien, wie Hittelbarnet (1847), Rika Morbror (1845) und En tragedi i Wimmerby (1848) begründet.

Blanche zählte seinerzeit auch zu den beliebtesten schwedischen Erzählern, seine Romane sind auch meist ins Deutsche übersetzt worden. Seine Bilder ur verkligheten, die er seit 1857 in der Illustrerad Tidning veröffentlichte, entlehnen ihren Stoff aus dem Stockholmer Volksleben (als Buch 4 Bde. 1863 - 1865, Stockholm).

Werke

● Läkaren (1845)
● Rika Morbror (1845)
● Engelbrekt och hans Dalkarlar (1846)
● Järnbäraren (1846)
● Flickan i Stadsgården (1847)
● Hittelbarnet (1847)
● Vålnaden (4 Bde., 1847)
● Banditen (1848)
● En tragedi i Wimmerby (1848)
● Sonen af Söder och Nord (2 Bde., 1851)
● Taflor och berättelser ur Stockholms lifvet (1856 - 1857)
● Berättelser af Klockaren i Danderyd (1856) (deutsch: Erzählungen des Küsters von Dandery. Leipzig 1876)



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